Die Frage aller Fragen: Wie motiviere ich mich bloß…?

Vollkommen egal, um was es gerade geht: Alles, was auch nur in der entferntesten Form mit „Pflicht“ zu tun hat, löst bei dir gerne mal eine kleine (oder größere) innere Blockade aus. Um es salopp auszudrücken: Du hast einfach keinen Bock. Keinen Bock auf deinen Job – obwohl dir die Aufgaben Spaß machen und du dich an deinem Arbeitsplatz wohl fühlst. Keinen Bock auf deine Ausbildung oder dein Studium – obwohl du dich ja freiwillig dafür entschieden hast. Ist doch komisch, oder? Häufig empfindest du es sogar fast ein bißchen wie eine „Bestrafung“, zum Beispiel zur Arbeit zu müssen, obwohl es dir, rein objektiv betrachtet, wesentlich schlechter gehen könnte.

Doch woran liegt das denn, dass du so schnell demotiviert bist? Eine Rolle spielt sicherlich, dass du dich allgemein im Alltag schnell überfordert fühlst. Von allem und jedem. Denn: Es ist in aller Regel nicht nur der Job oder die Ausbildung, in der du Leistung bringen musst. Hinzu kommen die vielen kleinen Aufgaben, die dich in deiner Freizeit auf Trab halten. Zum Beispiel der Haushalt. Die Wäsche hört gefühlt nie auf, der Kühlschrank füllt sich leider auch nicht von alleine und früher oder später musst du wegen irgendwas mal zum Arzt. Das alles gilt es jetzt im Rahmen deiner generell zu kurzen und äußerst kostbaren Freizeit zu organisieren. Uff! Da könntest du dir tausend schönere Sachen vorstellen! Oder?

Hinzu kommt der berühmte „Freizeitstress“. Kaum sind alle Aufgaben erledigt, stellt dich dein privates Umfeld (meistens unabsichtlich) vor die ein- oder andere Herausforderung. Deine Freunde möchten nicht vernachlässigt werden, dein Partner und deine Familie schon gar nicht. Auch hier ist wiederum dein organisatorisches Geschick gefragt, um es bloß allen Recht zu machen.

Wie aber kriegst du denn nun am besten die Kurve und motivierst dich dazu? Dass du mal eine Phase hast, in der du dich etwas antriebslos fühlst, ist vollkommen in Ordnung und auch normal – allerdings sollte diese Phase nicht zu lange dauern. Sonst wird sie schnell zum ernsten Problem und das muss und sollte so nicht sein.

Setze dir Ziele. 

Oft ist es schon nicht ganz einfach, im eigenen kleinen Mikro-Kosmos überhaupt zu erkennen, was du eigentlich willst. Macht dir dein Job zum Beispiel wirklich noch Spaß oder ist er eher „Mittel zum Zweck“? Wie läuft’s mit deinen zwischenmenschlichen Beziehungen? Bist du wirklich mit den Menschen zusammen, die dir gut tun? Sind die vielen Aufgaben auf deinem Zettel wirklich alle wichtig und vor allem mit so großem Zeitaufwand verbunden, wie sie den Anschein machen? Wenn du dir diese Fragen beantworten kannst, bist du schon mal einen entscheidenden Schritt weiter, denn:

Ziele sind da, um erreicht zu werden.

Zwar hast du jetzt deine ganz persönliche Liste formuliert, doch es lauert schon die nächste Herausforderung am Horizont: Wie sollst du das bloß alles schaffen? Meistens ist der Weg zum Ziel ja nicht unbedingt geradlinig. Klar, dass dir da früher oder später mal die Puste ausgeht! Absolut verständlich, finden wir. Neben dem üblichen Rat: „Durchhalten!“, geben wir dir an dieser Stelle den Tipp, dir deine Ziele in regelmäßigen Abständen immer wieder vor Augen zu führen. Wärest du nicht total stolz auf dich, wenn du den Weg dorthin tatsächlich durchhalten würdest? Ist es vielleicht sogar etwas, was du dir schon länger wünschst? Halte dir dieses Gefühl bewusst vor Augen – und du wirst sehen: So schwer war es am Ende gar nicht.

Fest steht: Jeder muss seine ganz persönlichen Motivationsgründe finden, um sich aus dem Zustand der Antriebslosigkeit heraus zu befördern. Ist das einmal geschafft, so befindest du dich im direkten Zieleinlauf.


Beitrag von Barbara

Barbara
Barbara Solle studiert Anglistik und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit Oktober 2014 arbeitet sie bei der YOURCAREERGROUP und unterstützt unser Team im Bereich Online Marketing. Weitere Informationen zu ihr gibt es auf Xing und LinkedIn. XING.