Do’s and Dont’s für die betriebliche Weihnachtsfeier

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die langersehnten Feiertage um Weihnachten und Silvester kommen immer näher und die Arbeitsmotivation lässt langsam aber sicher nach – der perfekte Zeitpunkt für eine Feier. Das denken sich zumindest viele Unternehmen und laden ihre Mitarbeiter zur alljährlichen Weihnachtsfeier ein. Bei Glühwein und leckerem Essen können hier Erfolge gefeiert und Kontakte gestärkt werden, sodass sowohl Chef als auch Mitarbeiter positive Energie für die weitere Zusammenarbeit gewinnen können. Doch solche Feiern nehmen nicht immer ein positives Ende. Schnell können Alkohol und die aufgelockerte Stimmung dazu beitragen, dass man sich vor versammelter Mannschaft blamiert. Wer sich ein böses Erwachen am nächsten Morgen ersparen möchte, kann hier die Do‘s und Don‘ts für einen gelungenen Besuch auf der Weihnachtfeier nachlesen:

1. Teilnahme
Das erste und wichtigste Do ist die Teilnahme an der Veranstaltung. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, ja fast eine Pflicht, zumindest für ein paar Stunden auf der Firmenfeier zu erscheinen. Das zeigt dem Chef und den Kollegen, dass einem die Arbeit und das gute Miteinander wichtig sind. Wer wirklich nicht kann, der sollte frühzeitig absagen und besser nicht darauf verzichten, einen nachvollziehbaren Grund zu nennen.

2. Pünktlichkeit
Nichts erweckt schneller einen schlechten Eindruck, als das Zuspätkommen. Vor allem, wenn ein gemeinsames Essen geplant ist, ist das ein klares „Don‘t“. Und auch hier gilt – wenn sich das zu spät kommen wirklich nicht vermeiden lässt, dann sollte dies im Vorfeld angekündigt werden. Ebenso wichtig wie das auf-die-Uhr-achten ist die Begrüßung. Beim Eintreffen sollten vor allem der Vorgesetzte, aber auch die Kollegen, nett begrüßt werden.

3. Manieren
Auch wenn ausgelassen gefeiert wird – Benimmregeln sollten nicht in den Hintergrund rücken. Beim Buffet nicht Drängeln, nicht maßlos Essen und Trinken und nicht kleckern sollte selbstverständlich sein. Eine Serviette auf dem Schoß und nicht zu volle Gläser und Teller können dem super vorbeugen.

4. Alkohol
Was für die allgemeinen Ess- und Trinkmanieren gilt, trifft selbstverständlich auch auf den Alkohol zu. Auch wenn es sich bei der Weihnachtsfeier um eine Party handelt, sollte besser nicht zu tief ins Glas geschaut werden. Durch zu viel Alkohol vergessen wir schnell, wo wir sind, geraten ins große Reden, haben unseren Körper nicht mehr unter Kontrolle und ziehen zu viel Aufmerksamkeit auf uns. Wir sollten also besser nicht vergessen, dass auch noch den Tag danach gibt. Ein Wasser zwischendurch ist da ganz hilfreich.

5. Richtiges Netzwerken
Firmenfeiern sind der perfekte Anlass, um auch mal mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen, mit denen man im Alltag eher weniger redet. Ein wenig Small-Talk kann sehr hilfreich sein, um sein Netzwerk wertvoll auszubauen. Zu intime Themen, Klatsch und Tratsch und rein berufliche Themen sollten dabei jedoch vermieden werden. Am Rande Erwähnung finden sollte dann auch noch das Don’t, Kollegen vor den Augen anderer näher zu kommen. Intimitäten sollten besser in einem anderen Umfeld ausgetauscht werden.

6. Abgang
Für das Verlassen der Feier gilt das Motto: Gehen, wenn es am schönsten ist. Zu wörtlich muss dies zwar nicht genommen werden, bis in die Puppen bleiben, ist aber auch nicht die beste Idee. Eine gute Orientierung für das perfekte Timing können die Kollegen bieten. Genauso wenig falsch ist es, gegen Mitternacht nach Hause zu gehen. So ist es nicht zu früh und nicht zu spät. Der Abend konnte in vollen Zügen genossen werden und auch das Aufstehen am nächsten Tag gestaltet sich nicht als allzu schwierig.


Beitrag von Sina Kardatzki

Sina Kardatzki