Initiativbewerbung – Das solltet Ihr beachten

Tipps zu der „klassischen“ Bewerbung konntet Ihr vor kurzem schon auf unserem Blog einholen. Doch was ist zu beachten, wenn man sich nicht auf eine ausgeschriebene Stelle, sondern initiativ bewirbt? Warum es keinen Grund gibt sich vor der Initiativbewerbung zu scheuen, lest Ihr in unserem heutigen Beitrag.

Initiativbewerbung

Ins Spiel kommt die Initiativbewerbung, wenn das gewünschte Unternehmen aktuell keine passenden Stellenanzeigen bietet. Und anders als oft angenommen birgt sie große Chancen. Denn diese Art der Bewerbung zeigt – wie es der Name schon verrät – eine große Eigeninitiative. Zudem ist sie bei Recruitern gern gesehen, steht sie doch für hohe Motivation und verstärktes Interesse an einem Unternehmen. Schließlich bewirbt man sich „freiwillig“, ohne dazu aufgefordert worden zu sein. Für die Initiativbewerbung spricht auch, dass ein großer Teil der freien Jobs in Deutschland gar nicht ausgeschrieben wird – der Konkurrenzkampf dürfte also geringer sein…

Tipps für deine Initiativbewerbung

Doch Vorsicht, eine gelungene Initiativbewerbung kommt keineswegs einer „Blindbewerbung“ gleich. Massenbewerbungen ohne individuelles Angleichen an die betreffende Firma haben kaum Erfolgschancen. Wer also denkt, man kann sich hier Arbeit sparen, liegt falsch. Viel mehr setzt eine Initiativbewerbung eine sorgfältige Vorbereitung voraus.

Vorbereitung auf die Initiativbewerbung – erkundige dich am Telefon

Ehe Du mit dem Anschreiben loslegst, macht es Sinn in einem Telefongespräch vorab die wichtigsten Infos zu sammeln. Ob Du mit der Sekretärin sprichst oder dem Personaler selbst spielt keine große Rolle. Folgende Fragen sollten jedoch unbedingt geklärt werden:

  • Besteht in dem Unternehmen Bedarf an Personal?
    • Sind Initiativbewerbungen erwünscht?
      • Welche Form der Bewerbung wird bevorzugt (z.B. Post, E-Mail oder Online Formular)?
      • Welche Unterlagen soll ich mitschicken?
      • Wer ist mein Ansprechpartner in der Bewerbung?

Hat die Firma ihr Interesse bekundet, so beziehe dich im Anschreiben zu Beginn auf das Gespräch und bedanke dich für dieses. Das macht deine Bewerbung persönlicher und leichter einzuordnen.

Vorbereitung –  recherchiere über das Unternehmen

Um überzeugend und glaubwürdig zu vermitteln, dass Du unbedingt in diesem Unternehmen arbeiten möchtest, ist es erforderlich eine gründliche Unternehmensrecherche vorzunehmen. Mögliche Informationsquellen sind das Internet, Fachzeitschriften und Broschüren, Jobmessen und im Idealfall persönliche Kontakte. Folgende Infos sind von hoher Bedeutung:

  • Produkte und Dienstleistungen
  • Unternehmensphilosophie
  • Firmengeschichte
  • Standorte (Ist geplant zu expandieren/ neue Standorte zu eröffnen?)
  • Team/Mitarbeiter

Die Initiativbewerbung – so funktionierts

In der Form unterscheidet sich die Initiativbewerbung kaum von einer konventionellen. Auch hier sind in der Regel Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse erwünscht. Dass Du Dich an keiner konkreten Stellenanzeige orientieren kannst solltest du als Vorteil sehen. Es ermöglicht dir, die Bewerbung freier zu gestalten und die eigenen Kompetenzen noch mehr hervorzuheben.

Im Bewerbungsanschreiben machst Du dir das gesammelte Unternehmensmaterial gezielt zunutze. Gehe konkret darauf ein, was dich an dem Unternehmen so begeistert und warum Du dich ausgerechnet dort bewirbst. Hebe hervor wie der Betrieb von dir und deinen Qualifikationen profitieren kann. Wichtig ist auch in der Betreffzeile deutlich zu kennzeichnen auf welche Position Du dich initiativ bewirbst oder in welchem Bereich. Selbst wenn in dieser Abteilung aktuell keine Stelle zu besetzen ist, so gibt es doch die Option ein alternatives Angebot zu erhalten oder dass deine Bewerbung zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigt wird.

Habt Ihr noch Fragen über die Initiativbewerbung? Gerne könnt Ihr diese hier stellen.


Beitrag von Andrea Schmitz

Andrea Schmitz