Interview: eine Studentin der Hotelfachschule Fulda berichtet aus ihrem Alltag

Heute berichtet dir Katharina Hohmann (31 Jahre) aus ihrem Alltag. Ich habe den Beruf Hotelfachfrau gelernt und kürzlich ein Studium an der Hotelfachschule in Fulda begonnen.

Warum haben Sie sich persönlich für ein Studium im Bereich Hotellerie/Gastronomie entschieden? Was ist der Reiz daran?

Einige meiner Arbeitskollegen haben dieses Studium schon hinter sich und erzählen mir immer wieder, wie froh sie darüber sind, es gemacht zu haben. Sie berichten, dass es trotz der harten Arbeit und dem fehlenden Gehalt eine tolle Sache sei und dass man die Dinge, die man lernt, nicht nur im beruflichen Alltag anwenden, sondern auch privat stark nutzen kann. Dass es natürlich auch eine gern gesehen Zusatzqualifikation ist, die einem bei zukünftigen Bewerbungen hilft, ist selbstverständlich.

Wurden Ihre Erwartungen bisher erfüllt?

Nach gerade einmal sechs Wochen, weiß ich nicht, ob ich diese Frage schon beantworten kann. Es ist auf jeden Fall nicht einfach, sich wieder an den Schreibtisch zu setzen, wenn man so lange wie ich aus der Schule raus ist. Das ist auf jeden Fall eine Umstellung, an die man sich zunächst gewöhnen muss.

Berufliche Aussichten und Ziele: Wo sehen Sie sich beruflich in zum Beispiel fünf Jahren?

Ich liebe meinen Beruf sehr. Gerne würde ich weiter im Veranstaltungsbereich tätig bleiben. Veranstaltungen mit zu planen, sie aber auch weiterhin mit durchführen -das bereitet mir Freude. Aber wer weiß das schon – vielleicht lande ich auch in einem ganz anderen Bereich der Hotellerie.

Resumé: Würden Sie Ihre Ausbildung oder Ihr Studium weiterempfehlen? Selber noch mal anfangen?

Ja, das würde ich! Das Tollste an unserem Beruf ist wohl, dass jeder Tag anders verläuft als der vorherige. Es wird also nie langweilig. Man trifft stets neue Menschen, es läuft immer anders als abgesprochen und es macht Spaß, sich den Herausforderungen immer wieder auf’s Neue zu stellen. Zu dem Studium kann ich, wie bereits gesagt, leider noch nicht so viel sagen, aber, dass es leicht werden würde, hatte ich auch nicht erwartet.

Persönliche Kritik: Welcher Aspekt fehlt in Ihrer Ausbildung oder in Ihrem Studium oder wird Ihrer Meinung nach überbewertet?

Dazu kann ich nach sechs Wochen noch nichts sagen!

Was muss man “mitbringen“, um sich in dieser Branche wohl zu fühlen?

Ich glaube, man sollte ein sehr offener Mensch sein, denn der Umgang mit anderen Kulturen und Lebensweisen ist nicht immer ganz einfach, geschweige denn nachvollziehbar. Seelische und körperliche Belastbarkeit ist ebenfalls immens wichtig. Wir arbeiten viel und hart für wenig Geld. Folglich merkt man recht schnell, ob man diesen Beruf liebt oder hasst!

Was war bisher der schönste Moment während Ihrer Ausbildung beziehungsweise Studienzeit?

Oh, das ist leicht! Es waren die allerersten Tage: Ich hatte Angst, nicht dazu zu gehören, weil ich in meinem Studeinjahr die Älteste bin. Meine Auszubildenden im Betrieb sind so alt wie meine Kommilitonen. Das war aber überhaupt kein Thema für sie, eigentlich fanden sie es richtig gut, dass ich noch mal auf diese Weise einsteigen möchte. Das nahm mir die Angst und ich fühlte mich von Anfang an wohl in der Klasse.

Beschreiben Sie einen Tag aus Ihrem Alltag!

Ich stehe morgens auf, fahre in die Schule und anschließend lerne ich. Danach geht’s nach Hause. Dort warten viele Projekte und Hausaufgaben auf mich. Jeden Tag muss man lernen, um den ganzen Lernstoff zu behalten. Privat trifft man sich mit seinen Mitschülern, man hilft sich gegenseitig – und gemeinsames Lernen ist doch immer ein bißchen schöner als alleine an seinem Schreibtisch zu sitzen.

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Beitrag von Barbara

Barbara
Barbara Solle studiert Anglistik und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit Oktober 2014 arbeitet sie bei der YOURCAREERGROUP und unterstützt unser Team im Bereich Online Marketing. Weitere Informationen zu ihr gibt es auf Xing und LinkedIn. XING.