Wie finde ich eigentlich meinen Traumberuf?

Hast du dich das auch schon mal gefragt? Ganz bestimmt sogar, denn diese Frage stellt sich jeder früher oder später. Was soll beruflich aus mir werden, wenn ich mal „groß“ bin? Wann ist man denn „groß“? Mit 18, wenn du offiziell tun und lassen darfst, was du willst? Oder erst, wenn du selbst mal Mama oder Papa bist? Diese Lebensphase schließt sich in aller Regel allerdings an deinen beruflichen Werdegang an.

Nachdem du dich durch gefühlte 100 tiefenpsychologische Tests gequält hast, bist du immer noch nicht schlauer? Herzlichen Glückwunsch, damit liegst du absolut im grünen Bereich! Kein Wunder – von allen Seiten stürmen irgendwelche potentiellen Jobs mit (angeblich) riesiger Zukunftsperspektive auf dich ein und du weißt langsam gar nicht mehr, wo dir der Kopf steht. Uff. Was nun? Wie kannst du jetzt am besten Licht in den Dschungel der Berufswelt bringen? Mittlerweile ist dir ein wichtiger Ansatzpunkt immerhin klar, nämlich: Nur du kannst auf die Frage eine Antwort finden. Fast immer hast du bereits eine Intuition, was du beruflich mal machen möchtest. Liegen deine Stärken eher im sozialen Bereich? Bist du vielleicht besonders kreativ? Oder aber technisch versiert? Zugegebenermaßen ist das nicht immer ganz leicht zu erkennen, deswegen setze dich nicht so unter Druck und horche in Ruhe in dich hinein.

Wenn dir diese erste Tendenz dann langsam klar geworden ist, kannst du dich im zweiten Schritt fragen, ob du eher theoretisch arbeitest und vielleicht ein Hochschulstudium für dich das Richtige sein könnte, oder ob du lieber praktisch orientiert bist. Hattest du als Schüler oder Schülerin zum Beispiel einen kleinen Nebenjob? Dann könnte dir vielleicht eine Ausbildung zusagen. Oder hast du immer gerne deine Hausaufgaben gemacht und lieber etwas gelesen? Dies alles sind große und wichtige Fragen, die auf dich einstürmen. Dennoch gilt auch hier – lass dich nicht verrückt machen! Am besten versuchst du es einfach herauszufinden! Wie wär’s mit einem Praktikum? Einmal in die Praxis rein zu schnüffeln, hat noch nie jemandem geschadet und kann dir den besten Eindruck von dem vermitteln, was dich später tatsächlich erwarten könnte.

Bei allem darfst du dennoch einen dritten Aspekt nicht völlig außer Acht lassen: Bezahlung ist wichtig. Egal, für was du dich entscheidest, du musst auch davon leben können. Und nach deiner Ausbildung oder deinem Studium einen Job zu finden, sollte dich nicht vor ein unlösbares Rätsel stellen. Dennoch solltest du nicht ausschließlich wirtschaftlich dabei denken. Deine Aufgaben sollten dir auch immer grundsätzlich Spaß machen. Beruf und Berufung liegen in dem Zusammenhang eng beieinander und sollten keine automatischen Gegensätze sein. Auf der anderen Seite solltest du aber auch nicht den ultimativen „Donnerschlag“ erwarten – schön, wenn dein Job dir auch Spaß macht, allerdings ist es unrealistisch, permanente paradiesische Arbeitsbedingungen zu erwarten.

Du siehst: Wichtig ist einfach, dass du dich in deinem Arbeitsumfeld und mit den Aufgaben wohl fühlst und nicht nur stumpf die Anweisungen ausführst, um dauerhaft beruflich glücklich zu sein. Sei kompromissbereit und halte die Augen auf! Viel Erfolg!


Beitrag von Barbara

Barbara
Barbara Solle studiert Anglistik und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit Oktober 2014 arbeitet sie bei der YOURCAREERGROUP und unterstützt unser Team im Bereich Online Marketing. Weitere Informationen zu ihr gibt es auf Xing und LinkedIn. XING.